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1. Auf die Ausrüstung kommt es an
Um dem Schmutz erfolgreich den Kampf anzusagen, ist es enorm
wichtig, alle gängigen Putzutensilien ständig parat zu
haben. Sinnvoll ist es daher, sich einen eigenen Putzschrank
einzurichten, in dem Sie alle Ihre Putzmittel mit Zubehör
verstaut haben..
Neben einem handelsüblichen Schrubber und Wischlappen ist
auch der Gebrauch eines speziellen Fensterleders sehr zu
empfehlen. Achten Sie hier vor allem auf ein besonders weiches
Material um die Fenster nicht zu verkratzen. Nach jedem
Gebrauch des Leders sollten Sie es gründlich unter fließendem
Wasser reinigen, damit das Tuch auch über längere Zeit seine
Geschmeidigkeit behält. Sollte das Leder allerdings doch
einmal etwas hart geworden sein, so weichen Sie es über Nacht
in einer Salmiak-Seifen-Lauge ein und lassen es anschließend
lufttrocknen.
Auch Putzschwämme haben sich als wahre Allrounder im Haushalt
erwiesen; die Haltbarkeit der Schwämme steigt erheblich, wenn
Sie diese nach Gebrauch vollständig trocknen lassen und erst
dann verstauen. Vor allem bei der Reinigung von Naturschwämmen
können Sie deren Duft durch das Einweichen in Zitronenwasser
etwas aufpeppen. Auch das nächtliche Einweichen in Salzwasser
wirkt hier Wunder bei Verfärbungen aller Art. Geschirr- und
Staubtücher sowie mehrere Eimer sollten Sie ebenfalls in
Ihrem Domizil beheimaten. Besonders zu erwähnen sind hier
Mikrofasertücher, die mittlerweile unentbehrliche
Haushaltshelfer geworden sind. Diese Hochleistungs-Reinigungstücher
benötigen durch ihr feines Gewebe nur noch geringe Mengen an
Putzmittel und sind daher sehr umweltschonend. Für den
Kehrbesen sollten Sie bestimmte Regeln befolgen:
- Verstauen Sie diesen immer hängend, um die Borsten
nicht zu strapazieren.
- Besen nie an Heizkörper oder ähnliches lehnen, da
allzu grosse Hitze den Borsten auf Dauer schadet.
- Sind die Borsten Ihres Besens mit der Zeit weich
geworden, so stellen Sie ihn für einige Stunden in warmes
Salzwasser und der Besen ist wie neu!
Was die verschiedenen Reiniger und Putzmittel betrifft, so
sollten Sie als Basisausstattung folgende Mittel einkaufen:
Glasreiniger, Allzweckreiniger, Bad- und WC-Reiniger,
Backofenreiniger, Küchenreiniger bzw. Fettlöser,
Glaskeramikreiniger, Entkalker, Chrom- bzw. Stahlreiniger
sowie Essig.
Bad und WC reinigen
Besondere Vorsicht ist hier bei Badausstattungen aus Acryl-
und Kunststoff geboten, da deren Oberflächen sehr empfindlich
sind und nur allzu schnell zerkratzen. Daher Finger weg von
Scheuermitteln oder kratzigen Schwämmen! Ein Badreiniger erfüllt
immer noch am Besten seinen Zweck. Mit einem Lappen leicht
einmassieren und bei hartnäckigen Flecken mit einem Stück
Zitrone nacharbeiten.
Tropfende Wasserhähne sind oft verantwortlich für hässliche
gelbe Streifen in Wanne und WC. Auch hier sind Sie mit einem
Citrus-Reiniger bestens ausgestattet.
Das beste Mittel bei Verkalkungen im Bad ist das Einlegen
in Essig: dies wirkt sowohl bei Duschköpfen, wie auch bei
kleinen Sieben in den Armaturen. Das optimale Reinigungsmittel
dafür ist jedoch ein spezieller Entkalker.
Gegen braune Ränder im WC hilft nur eins: Backpulver
einwirken lassen und kräftig schrubben, oder verwenden Sie
einen speziellen WC-Reiniger.
Toilettendeckel und -brille regelmäßig mit warmer
Seifenlauge abwischen, da durch Urinstein Verschmutzungen hier
sehr leicht festsitzen.
Fliesen und Fugen
Mit der Fliesenreinigung am Besten nach dem Duschen beginnen,
da der entstandene Dampf den Schmutz schon mal ordentlich
aufweicht. Neben ganz normalen Universalreinigern können Sie
hier auch mit Terpentin oder Salzwasser sehr schöne
Ergebnisse erzielen.
Eine alte Zahnbürste leistet bei der Fugenreinigung sehr gute
Dienste.
Spiegel
Ist Ihr Badezimmerspiegel ständig beschlagen und haben Sie Mühe,
sich wieder klare Sicht zu verschaffen, so reiben Sie diesen
doch einmal mit einer milden Seifenlauge ein und polieren Sie
ihn anschließend auf Hochglanz. Diese Schutzschicht schützt
den Spiegel auch vor künftigem Anlaufen. Auch spezielle Putztücher
aus dem Autozubehörhandel oder handelsübliche Brillenputztücher
eignen sich einwandfrei zum Reinigen eines Spiegels.
Handelsübliche Glasreiniger leisten auch hier hervorragende
Dienste.
Schimmelpilz
Die naturgemäß extrem hohe Feuchtigkeit in unseren
Badezimmern bildet die idealen Rahmenbedingungen für
Schimmelpilze, die sich gerade in diesem Teil der Wohnung
besonders gerne ansiedeln. Sind Sie einmal da, so ist der Ärger
groß, denn der Pilz erweist sich als äußerst resistent
gegen eine Vielzahl von Maßnahmen. Deshalb ist es sehr
wichtig, von Beginn an zu verhindern, dass sich der lästige
Pilz überhaupt ansiedelt. Gewöhnen Sie sich also an, Ihr Bad
regelmäßig zu lüften und das auch im Winter.
Außerdem sollten Sie nach jedem Vollbad bzw. nach jeder
Dusche die Fliesen und Fugen gründlich trocken wischen, dann
hat der Schimmel keine Chance..
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